Alle Artikel mit dem Schlagwort “Straßenleben

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Bangkok bewegt

Wie bewegt man sich in einer Stadt mit 8,25 Mio. Bewohnern und mit nur zwei S-Bahn- und einer U-Bahnlinie? Eigentlich wäre das flache Bangkok ideal für Fahrräder, davon gibt’s aber fast keine, und die vereinzelten markierten Radwege sind eher Dekoration. Wie erwartet: Wer einen hat, fährt mit dem PKW. Das riecht man, sieht man und hört man auch ununterbrochen! Die ganze Stadt ist auf Autoverkehr ausgelegt, die Straßen sind breit, häufig mehrstöckig, und fast immer voll. So voll, daß der PKW zwar das bequemste, aber häufig fast das langsamste Fortbewegungsmittel ist. Schneller sind schon die Moto-Bikes, auf die ich mich diesmal allerdings nicht getraut habe. Ich bin so häufig wie… Weiterlesen

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Sentosa und Ciao!

Südlich der Hauptinsel vorgelagert und damit quasi direkt neben der Innenstadt liegt eine kleine Insel, die zu einem riesigen Vergnügungspark umgebaut wurde: Sentosa. Hier gibt es Strände, Tierparks, ein Wachsfigurenkabinett, Funsport-Angebote, Hotels und Shuttlebusse zwischen den Attraktionen. Eintritt zur Insel kostet 1 S$, die einzelnen Angebote kosten extra. Wer will, kann hier in ein paar Stunden eine Menge Geld ausgeben, wer sich Essen „von draussen“ mitbringt und nur an den Strand geht, muß es nicht. Hier liegt der „südlichste Punkt von kontinental Asien“ – und hier habe ich nach der ganzen Siedlungsrunde meinen letzten Tag in Singapur verbracht. Am Abend gings dann nochmal an die Bay – ein letztes Mal… Weiterlesen

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Wohnen in Singapur

Wie bekannt, ist Singapur ein Stadtstaat mit einer sehr begrenzten Fläche. Wohnen findet daher hauptsächlich in der Vertikalen statt, in Appartement- bzw. Hochhausblöcken, sowohl in den sog. „integrated buildings“ mit Geschäften unten und Wohnen obendrüber in der Innenstadt wie in den Wohnsiedlungen. Diese werden in Satellitensiedlungen entlang des gut ausgebauten MRT (S-Bahn)-Netzes angelegt. Nur sehr wenige leben noch in den traditionellen Vierteln wie z.B. Little India, nur die sehr Wohlhabenden können sich „normale“ Häuser leisten – und noch weniger die begehrten historischen Shophäuser in der Innenstadt! Die Wohnblocks der Siedlungen werden immer höher, je jünger die Siedlung und je weiter weg von der Kernstadt. In Punggol stehen die Türme so… Weiterlesen

Betonpfad
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Landpartie auf Bang Krachao

Ein fast perfekter Tag – dabei hat er garnicht perfekt begonnen: Ich habe länger geschlafen als gewollt, die Recherche und Buchungen für Singapur haben länger gedauert als geplant, und die Anfahrt mit Boot und Taxi hat auch über eine Stunde gebraucht. Aber dann: Übersetzen mit dem Longtailboot – und einmal tief durchatmen! Direkt am Fähranleger gibt es den versprochenen Fahrradverleih – 1 Std 50, 1Tag 100 THB. Ich bezahle für einen Tag, lasse meinen Personalausweis als Pfand da und los geht’s, über kleine Teersträßchen zwischen Palmen- und-anderem-Gebüsch durch, mitten auf’s Land. Mitten in Bangkok! Bang Krachao liegt in einer Flußschleife des Chao Praya, südöstlich des neuen Geschäfts- und Bankenviertels. Bis… Weiterlesen

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Bangkok by Bike

Gestern habe ich mich dazu hinreißen lassen, eine geführte Radtour zu machen. Geführt, da der Veranstalter versprach, auch durch „Communities“, d.h. Nachbarschaften zu fahren, in die man allein nie reingehen würde. Das würde ich so nicht unterschreiben (ich scheine da eine andere Hemmschwelle zu haben als andere), aber da ich der einzige Teilnehmer war und damit praktisch 4 h lang meine private Stadt-Tour bekam, hat sich’s doch gelohnt. Game, mein Guide (wie ist die weibliche Form von Guide?!) hat uns in Gemütsruhe ca. 15 km durch verwinkelte Gässchen, über 8-spurige Stadtstraßen, durch Baustellen und über den Fluß geführt und sich dabei von mir Löcher in den Bauch fragen lassen. Über… Weiterlesen

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Khaosan – Chaos

Wer wie ich relativ unvorbereitet nach Thailand fährt, hat von ihr noch nichts gehört, allen anderen ist die Khaosan-Road der Inbegriff des Backpacker-Hotspots in Südostasien. Ja, ihr ursprünglicher Charme hat sich zwischen all den Standard-Touri-Angeboten verloren und die „echten“ Individualreisenden weichen inzwischen auf andere Viertel bzw. gleich anderen Städte aus, trotzdem ist die Khaosan für viele viele Menschen der Ankunfts- bzw Abschieds-Spot ihres Thailand-Aufenthaltes. Entsprechend feucht-fröhlich geht es am Abend hier zu, inkl. Livemusik, den bekannten Essensständen und unzähligen Souvenirhändlern. Dazwischen Tuktuks, Schneider auf der Suche nach Kundschaft, An- und Abreisende mit Gepäck (Minibusse fahren direkt bis hierher), Kinder, Hunde, Wahrsager, Taxifahrer (mit und ohne Fahrzeug) und Schlepper der verschiednenen… Weiterlesen

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Thonburi

Hurrah, ich habe sie gefunden! Eine Gegend, in der Menschen wohnen, wo man an den Straßen entlang und auf die andere Seite laufen kann, wo es normale Läden und Werkstätten und Hinterhöfe und sogar kleine Gärten oder zumindest Topf-Pflanzen gibt. Der Bezirk heißt Thonburi, liegt direkt hinter Wat Arun auf der westlichen Seite des Chao Praya und ist als Siedlungsgebiet älter als Bangkok, das von hier aus besiedelt wurde. In den letzten Jahren entwickelt sich Thonburi allerdings langsamer als Bangkok auf dem gegenüberliegenden Ufer, darum gibt es noch – s.o… Obwohl man auch „drüben“ die kleinen Nebenstraßen findet, hier sind es einfach mehr und sie hängen stärker zusammen. Nicht zuletzt… Weiterlesen

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Spaziergang im Park

Heute war ich faul.
Die halbe letzte Nacht hatte ich im Internet verdudelt (ja, meine schlechten Gewohnheiten hab ich immer dabei – und Ihr habt die Änderungen sicher schon bemerkt?!), und darum war ich heute nur hier um die Ecke im Lumphini-Park. Eigentlich wollte ich in Ruhe meine weitere Reiseroute austüfteln, statt dessen habe ich mich nach 5 Minuten wie bei der Großwild-Safari auf der Pirsch wiedergefunden: Warane! Plural! und Reiher, irgendwas Raben-Dohlen-Artiges und die allgegenwärtigen wilden Katzen.
Aber die Warane – sehr faszinierend! Wußtet Ihr, daß die auf Bäume klettern? und das ganz schön fix!

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Markt-Treiben

Gestern war ich hauptsächlich auf Märkten unterwegs, zuerst auf dem Chatuchak-Wochenend-Markt, dann im edlen Silom-Paragon-Einkaufszentrum und von dort aus auf dem Nachtmarkt direkt davor. Noch immer faszinieren mich die Gegensätze – hier Designer-Klamotten von D&G und Jimmy Choo für 1000,-€, dort no-name Hosen und Haushaltsutensilien für 250,- THB. Und während im Edel-Einkaufszentrum gepflegt klimatisierte Ruhe herrscht, pulsiert auf dem Nachtmarkt das Leben. Straßenleben, so wie ich es aus Europa kenne, habe ich noch kaum gefunden, aber das kann an den Gebieten liegen, in denen ich mich bisher bewegt habe – Geschäftsviertel mit überwiegend hohen Solitärbauten ohne echten Kontakt zur Straße. Die Einkaufszentren / Malls wenden sich zum klimatisierten Innenraum und vermeiden Begleiterscheinungen wie Hitze, Bettler, fliegende Händler… Weiterlesen