Alle Artikel mit dem Schlagwort “Mobilität

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Favelas – die andere Stadt

Ein geführter Spaziergang durch die Favelas (oder Communidades, wie sie die Bewohner nennen) Cantagallo und Pavao/Pavaozinho bringt vielleicht keine Nähe, aber doch etwas mehr Einblick in die Realität der Siedlungen auf den Hügeln. I., unsere Guide, ist Deutsche, lebt seit 12 Jahren in Rio, seit 3 Jahren in Cantagallo und berichtet aus eigener Erfahrung vom Leben auf dem „Morro“. Ausserdem macht sie schnell klar, was und wo fotografiert werden darf, und was bzw. wer eben auch nicht. In Rio de Janeiro liegen die über 600 Favelas anders als in anderen Städten nicht ausserhalb der entwickelten Stadt, sondern meist an den steilen Hängen der vielen „Morros“ in direkter Nachbarschaft der reicheren… Weiterlesen

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Great Ocean Road

Von Port Fairy geht es nach einem morgendlichen Strandpaziergang auf die B100, in diesem Abschnitt besser bekannt als Great Ocean Road. Ich mache mich erwartungsvoll auf den Weg, und fahre zuerst mal Richtung Inland! Nach ca. 45 Min. kommt der erste Hinweis auf einen Ausguck – ab hier wird die Fahrt langsam, ca. alle 500m gibt es einen Parkplatz/Ausguck/Abzweig, die meisten mit einem kleinen oder größeren Rundweg – und fast alle mit tatsächlich grandioser Aussicht! Heute macht sich auch das Osterwochenende bemerkbar – ein Haufen Leute sind unterwegs, die meisten „Touristen im eigenen Land“, garnicht soo viele internationale Reisende, dafür viele Migranten. Am Nachmittag erreiche ich nach vielen anderen Stationen… Weiterlesen

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Sydney – Harbourbridge und Opernhaus

Sydney = Oper + Brücke + x?! Nicht ganz, aber das Opernhaus ist schon ganz aussergewöhnlich anziehend, foto-technisch. Der damals 38-jährige Jørn Utzon (1918-2008) hat’s entworfen und sich damit 1957 gegen 232 andere Beiträge in einem internationalen Wettbewerb durchgesetzt. Auch dank Eero Saarinen, dem Jury-Vorsitzenden, der darauf bestanden hatte, auch die schon aussortierten Beiträge nochmals zu sehen – und dann für den skizzierten Entwurf gekämpft hat. Tatsächlich wußte zum Zeitpunkt des Wettbewerbs noch niemand, ob man das skizzierte Gebäude mit den Betonschalen überhaupt bauen kann, geschweige denn wie genau. Trotzdem bekam er den Auftrag (und Unterstützung vom Ingenieur Ove Arup). Bauherren mit solchem Mut wünscht man sich doch! Veranschlagt waren… Weiterlesen

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Marlborough Sounds

Vom Nordwesten geht es an den Nordosten, die Marlborough Sounds. Erstens, weil hier Picton liegt, von wo aus ich in ein paar Tagen die Fähre auf die Nordinsel nehme. Aber außerdem, weil ich eine Einladung von G., einem weiteren Bekannten von Ch, I, und R. bekommen habe: Ich darf ihn auf einer Cruise durch den Queen Charlotte Sound begleiten. Nach einer ein bisschen nervenaufreibenden Fahrt von Motueka nach Picton über unglaublich gewundene Küstensträßchen (inkl. Tramper 3, 4 + 5, die alle verschiedene Wegstrecken mitfahren) bin ich tatsächlich rechtzeitig an der Marina. G. gibt mir eine kurze Einführung in die Sicherheit an Bord und los geht’s mit der „Lady Karen“ raus… Weiterlesen

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Abel Tasman

Nach dem regenreichen Ausflug an die regenreiche Westküste (insofern waren meine Erfahrungen durchaus landschaftstypisch!) gönne ich mir einen Ausflug im sonnigen Norden der Südinsel und bleibe für einen Tag am Südende des Abel Tasman National Park, in Motueka. Da die Zeit zu knapp für eine Wanderung und das Wetter so schön ist, buche ich eine (teure!) geführte Kajak-Tour – und bin begeistert: ein ganzer Tag Wasser, Sonne, draussen sein! Ausserdem Robben, Pelikane, Möwen und anderes gefiedertes Getier, das ich leider nicht bestimmen kann. Delfine sehen wir leider keine. In Zweier-Teams werden wir auf die Boote verteilt – ich verbringe den Tag also hauptsächlich mit M. aus London. Das mit dem… Weiterlesen

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Haast-Paß

Von Wanaka an die Westküste geht es über den Haast-Paß. Eigentlich soll die Fahrt nur ca. 2-2,5h dauern, aber da so viele nette kleine Sehenswürdigkeiten nah bei der Straße liegen, daß es dafür sogar eine eigene Broschüre gibt, habe ich insgesamt dann doch fast 4,5h gebraucht – fototgrafieren braucht auch Zeit! Thema dieser Tour war ganz eindeutig Wasser – fallendes, fließendes, Wasser und die Spuren, die es hinterlässt. So mache ich also die ersten Kilometer regelmäßig halt, um die Aussicht auf den See und die Berge festzuhalten, und danach, um einen weiteren der kleinen markierten Rundwege zu gehen. So wird die Fahrt zwar lang, aber kurzweilig, und ich darf mich… Weiterlesen

HK-Highway-Hinfahrt
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Hongkong

Abflug Bangkok: 34 °C – Ankunft Hongkong 16 °C. Ich wußte, daß es hier kälter werden würde, aber wie „kalt“ sich diese Temperatursturz anfühlt, konnte ich mir nicht vorstellen. Die ersten Tage bibbere ich vor mich hin, draussen ist es diesig-nebelig-nieselig, und von den Hauptsehenswürdigkeiten (Aussicht vom Peak – Ansicht der Skyline von Kowloon) entsprechend nicht viel zu sehen. Leider bleibt das den Rest der Woche so, auch wenn die Temperaturen auf freundliche 22 °C klettern. Vom chinesischen Neujahr ist in der Stadt gar nicht soo viel zu bemerken, ich hatte nach den Dekorationen in den Chinatowns von Singapur und Bangkok mit größerem Ausnahmezustand gerechnet. Parade und Feuerwerk habe ich… Weiterlesen

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Bangkok bewegt

Wie bewegt man sich in einer Stadt mit 8,25 Mio. Bewohnern und mit nur zwei S-Bahn- und einer U-Bahnlinie? Eigentlich wäre das flache Bangkok ideal für Fahrräder, davon gibt’s aber fast keine, und die vereinzelten markierten Radwege sind eher Dekoration. Wie erwartet: Wer einen hat, fährt mit dem PKW. Das riecht man, sieht man und hört man auch ununterbrochen! Die ganze Stadt ist auf Autoverkehr ausgelegt, die Straßen sind breit, häufig mehrstöckig, und fast immer voll. So voll, daß der PKW zwar das bequemste, aber häufig fast das langsamste Fortbewegungsmittel ist. Schneller sind schon die Moto-Bikes, auf die ich mich diesmal allerdings nicht getraut habe. Ich bin so häufig wie… Weiterlesen

Betonpfad
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Landpartie auf Bang Krachao

Ein fast perfekter Tag – dabei hat er garnicht perfekt begonnen: Ich habe länger geschlafen als gewollt, die Recherche und Buchungen für Singapur haben länger gedauert als geplant, und die Anfahrt mit Boot und Taxi hat auch über eine Stunde gebraucht. Aber dann: Übersetzen mit dem Longtailboot – und einmal tief durchatmen! Direkt am Fähranleger gibt es den versprochenen Fahrradverleih – 1 Std 50, 1Tag 100 THB. Ich bezahle für einen Tag, lasse meinen Personalausweis als Pfand da und los geht’s, über kleine Teersträßchen zwischen Palmen- und-anderem-Gebüsch durch, mitten auf’s Land. Mitten in Bangkok! Bang Krachao liegt in einer Flußschleife des Chao Praya, südöstlich des neuen Geschäfts- und Bankenviertels. Bis… Weiterlesen