Alle Artikel mit dem Schlagwort “Landschaft

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Great Ocean Road

Von Port Fairy geht es nach einem morgendlichen Strandpaziergang auf die B100, in diesem Abschnitt besser bekannt als Great Ocean Road. Ich mache mich erwartungsvoll auf den Weg, und fahre zuerst mal Richtung Inland! Nach ca. 45 Min. kommt der erste Hinweis auf einen Ausguck – ab hier wird die Fahrt langsam, ca. alle 500m gibt es einen Parkplatz/Ausguck/Abzweig, die meisten mit einem kleinen oder größeren Rundweg – und fast alle mit tatsächlich grandioser Aussicht! Heute macht sich auch das Osterwochenende bemerkbar – ein Haufen Leute sind unterwegs, die meisten „Touristen im eigenen Land“, garnicht soo viele internationale Reisende, dafür viele Migranten. Am Nachmittag erreiche ich nach vielen anderen Stationen… Weiterlesen

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Grampians

Nach einem dreitägigen Zwischenstopp in Adelaide geht es los zu meinem Australischen Mini-Roadtrip, zuerst in die Grampians, dann südwärts zur Küste und von dort aus entlang der Great Ocean Road nach Melbourne. Ich komme irgendwann am späteren Vormittag in Adelaine weg und mache ein paar Kilometer weiter gleich wieder Pause: Die Hoffnung auf Vollkornbrot treibt mich nach Hahndorf, eine deutsche Siedlung, die heute allerdings hauptsächliche eine Art Themenpark ist. Voller Touristen, Souvenirläden, „Beer-Gardens“ – nur Brot gibt’s keines, zumindest keine beißbares… Also geht’s weiter, und nach ein paar Stunden wird auch das Land weiter. Vorbei die Weinberge und kleinteilige Farmlandschaft, hello Weite – diesmal nicht blau, sondern sandrostrotfarben! Mir geht… Weiterlesen

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Jenolan Caves

Die Jenolan Caves, ca. 19 km westlich von Katoomba, sind das älteste bekannte offene Höhlensystem der Welt – und daher mein nächstes Ausflugsziel. Die Höhlen sind beeindruckend, v.a. auch beeindruckend groß – die von mir besuchten bis zu 30 m hoch! Entstanden vor ca. 340 Mio. Jahren wurden sie in den 1840er Jahren entdeckt und gegen Ende des 19Jh. für Besucher erschlossen – selbst elektrische Beleuchtung einiger Höhlen begann schon 1880! Später wurde der Zugang weiter und nicht immer schonend ausgebaut, bis in den 1980er Jahren eine Sanierung und Reinigung nötig wurde. Heute sind Besucherzahlen und v.a. die Luftzufuhr reguliert – was das Erlebnis nicht schmälert! Es gibt neben den… Weiterlesen

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Blue Mountains

Ein traditionelles Ausflugsziel der Sydneysider sind die Blue Mountains – theoretisch kommt man da auch mit dem Zug oder einem der vielen Tour-Anbieter hin, aber ich wollte gern flexibel sein, hab deshalb einen Mietwagen genommen und mir statt einem 3 Tage Zeit gelassen. Nach ca. 2,5h Fahrt werde ich an einem der Touristen-Informationszentren sehr nett beraten und gleich auf die erste tolle Tour geschickt: Beim Ort Wentworth Falls den National Pass zu den Wentworth Falls hin und entlang des Overcliff-Undercliff-Trail zurück zum Parkplatz. Insgesamt eine Tour mit spektakulärer Aussicht, zu Beginn zwischen Bäumen hindurch, später offen. Das Plateau der Blue Mountains ist besiedelt, während die Täler auch heute noch aus… Weiterlesen

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Beach, Baby!

Hach ja – Großstadt am Strand: Hat was. Ich hab mich ja am Anfang wie immer nach dem Ortswechsel ein bisschen schwer getan mit der neuen Umgebung; nach der Weite in Neuseeland plötzlich wieder Stadt, Menschen, Verkehr, Gebäude. Und dann: Strand. Blaue Weite, Wellenrhythmus, Wind. Menschen, große und kleine, stehen, schauen, spielen, staunen das Blau an, das große, weite, bewegte Blau, das den Horizont bildet und direkt an die Gebäude und den Verkehr und die Häuser heranschwappt. Hier ist das Meer nicht so sehr Teil einer Landschaft, wie z.B. im Abel Tasman NP, sondern ein direktes Gegenüber, eine dynamische, lebende Ergänzung der Stadt. Das überwiegend gute Wetter tut ein übriges,… Weiterlesen

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Nordinsel – vulkanisches Herz

Auf der Nordinsel angekommen mache ich erst mal eine Spaziergang durch Wellington und suche wiedermal einen Adapter (meinen habe ich im Hostel in Portage liegen gelassen – wie häufig, wenn es mir irgendwo gut gefällt)… Der dauert länger als gedacht, genau wie die anschließende Fahrt, immer knapp vor dem heranziehenden Unwetter und mit prima Blick auf die Regenfahnen der Wolken… Kurz vor Rezeptionsschluß erreiche ich die Unterkunft in National Park und kann mich nach einem Blick auf den Wetterbericht für morgen noch in die Liste für das Tongariro Crossing eintragen, eine Tageswanderung über einen aktiven Vulkan. Um 7:15 geht der Shuttle-Bus, um 8:00 laufen wir los – so ganz „allein“… Weiterlesen

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Marlborough Sounds

Vom Nordwesten geht es an den Nordosten, die Marlborough Sounds. Erstens, weil hier Picton liegt, von wo aus ich in ein paar Tagen die Fähre auf die Nordinsel nehme. Aber außerdem, weil ich eine Einladung von G., einem weiteren Bekannten von Ch, I, und R. bekommen habe: Ich darf ihn auf einer Cruise durch den Queen Charlotte Sound begleiten. Nach einer ein bisschen nervenaufreibenden Fahrt von Motueka nach Picton über unglaublich gewundene Küstensträßchen (inkl. Tramper 3, 4 + 5, die alle verschiedene Wegstrecken mitfahren) bin ich tatsächlich rechtzeitig an der Marina. G. gibt mir eine kurze Einführung in die Sicherheit an Bord und los geht’s mit der „Lady Karen“ raus… Weiterlesen

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Abel Tasman

Nach dem regenreichen Ausflug an die regenreiche Westküste (insofern waren meine Erfahrungen durchaus landschaftstypisch!) gönne ich mir einen Ausflug im sonnigen Norden der Südinsel und bleibe für einen Tag am Südende des Abel Tasman National Park, in Motueka. Da die Zeit zu knapp für eine Wanderung und das Wetter so schön ist, buche ich eine (teure!) geführte Kajak-Tour – und bin begeistert: ein ganzer Tag Wasser, Sonne, draussen sein! Ausserdem Robben, Pelikane, Möwen und anderes gefiedertes Getier, das ich leider nicht bestimmen kann. Delfine sehen wir leider keine. In Zweier-Teams werden wir auf die Boote verteilt – ich verbringe den Tag also hauptsächlich mit M. aus London. Das mit dem… Weiterlesen

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Westküste

Wasser – das ist das bestimmende Element an der Westküste! Ganz anders als im Inland um Wanaka hat sich hier durch den regelmäßig und ergiebig fallenden Regen ein Regenwald entwickelt – eine phantastische Vegetation begleitet mich über die nächsten Tage. Ausserdem wild umtoste Küstenfelsen, eine Regenfront, die für Überflutungen, Hangrutsche und daraufhin gesperrte Straßen sorgt und immer wieder unglaubliche dramatische Himmelsbilder mit Wolken in allen Formationen und tollem Licht. Meine Route führt von Hast aus noch am gleichen Tag weiter bis St. Joseph, wo ich eigentlich den Gletscher anschauen wollte. Im allerletzten Tageslicht (oder besser, in der Dämmerung) schaffe ich es vor dem angekündigten Regen noch an seinen Fuß und… Weiterlesen