Alle Artikel in der Kategorie “Bangkok

BKK Bluesbar - Pict by Kevin Prime
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Last Night in Bangkok

Naja, eigentlich waren es ja die letzten beiden Nächte (und Tage), die ich nach Singapur und vor Hongkong nochmals in Bangkok verbracht und genossen habe. Hach, so schönes lebendiges Chaos 😉 ! Um nicht am Ende noch eine Attraktion ausgelassen zu haben, bin ich für einen letzten Rundblick auf den „Golden Mound“. Dort habe ich Kevin getroffen, und zusammen sind wir auf eine spontane abendliche „all-star“-Runde aufgebrochen, mit leckerem Thai-Food, Einkehr im „Winehouse + Movies“ und dem von mir seit Tagen geplantem Abschluss in der Bluesbar mit Live-Musik an der Samsen Rd. Die Bilder dazu sind von ihm – und ich muß in Hongkong unbedingt nach diesem Objektiv schauen! Der… Weiterlesen

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Bangkok bewegt

Wie bewegt man sich in einer Stadt mit 8,25 Mio. Bewohnern und mit nur zwei S-Bahn- und einer U-Bahnlinie? Eigentlich wäre das flache Bangkok ideal für Fahrräder, davon gibt’s aber fast keine, und die vereinzelten markierten Radwege sind eher Dekoration. Wie erwartet: Wer einen hat, fährt mit dem PKW. Das riecht man, sieht man und hört man auch ununterbrochen! Die ganze Stadt ist auf Autoverkehr ausgelegt, die Straßen sind breit, häufig mehrstöckig, und fast immer voll. So voll, daß der PKW zwar das bequemste, aber häufig fast das langsamste Fortbewegungsmittel ist. Schneller sind schon die Moto-Bikes, auf die ich mich diesmal allerdings nicht getraut habe. Ich bin so häufig wie… Weiterlesen

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Jim Thompson House

Fast wär ich gar nicht hingegangen: Ein Haus. Von einem mit Seide handelnden Amerikaner. Muß man nicht unbedingt gesehen haben, oder? Ja doch, man muß! Das Haus ist kein Einzelhaus, sondern ein Komplex, den Jim Thompson 1959 aus sechs einzelnen traditionellen Thai-Häusern nach seinen eigenen Plänen zusammenbauen und erweitern ließ. Er hat so ein schönes Ensemble aus traditionellen Thai-Formen und großzügigen modernen Raumsequenzen geschaffen – in den traditionellen Holzhäusern ist die Unterteilung in Einzelzimmer innerhalb eines Hauses nicht üblich. Die Gebäude sind aufgeständert, das Erdgeschoss weitgehend offen zu Garten, Hof und Khlong. Die Verbindungen zwischen den Original-Gebäuden bilden nach Thompsons Plänen kleine Kabinette und Flure. Der Haupteingang führt ganz traditionell… Weiterlesen

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Zoobesuch

Nach einem Bummel durch wieder ein anderes Stadtgebiet, diesmal entlang einer der Khlongs am Rand der Innenstadt, bin ich spontan in den Zoo gegangen. Der war irgendwie grad da, und überhaupt, ist ja auch eine Art „Wohnform“. In diesem Fall allerdings recht traurig. Der Zoo wurde 1938 errichtet und wirkt, als sei seit damals nichts mehr grundlegend verändert worden. Sprich, die Gehege sind klein und dicht vergittert, häufig karg, Rückzugsmöglickeiten werden z.T. angeboten, aber viel zu tun haben die Bewohner nicht. Entsprechend fanden wir die meisten schlafend, dösend oder vor sich hin starrend. Viele haben kahle Stellen im Fell oder Narben, manche auch frische Wunden. Die Erkenntnisse zu Gehegegrößen und… Weiterlesen

Betonpfad
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Landpartie auf Bang Krachao

Ein fast perfekter Tag – dabei hat er garnicht perfekt begonnen: Ich habe länger geschlafen als gewollt, die Recherche und Buchungen für Singapur haben länger gedauert als geplant, und die Anfahrt mit Boot und Taxi hat auch über eine Stunde gebraucht. Aber dann: Übersetzen mit dem Longtailboot – und einmal tief durchatmen! Direkt am Fähranleger gibt es den versprochenen Fahrradverleih – 1 Std 50, 1Tag 100 THB. Ich bezahle für einen Tag, lasse meinen Personalausweis als Pfand da und los geht’s, über kleine Teersträßchen zwischen Palmen- und-anderem-Gebüsch durch, mitten auf’s Land. Mitten in Bangkok! Bang Krachao liegt in einer Flußschleife des Chao Praya, südöstlich des neuen Geschäfts- und Bankenviertels. Bis… Weiterlesen

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Bangkok by Bike

Gestern habe ich mich dazu hinreißen lassen, eine geführte Radtour zu machen. Geführt, da der Veranstalter versprach, auch durch „Communities“, d.h. Nachbarschaften zu fahren, in die man allein nie reingehen würde. Das würde ich so nicht unterschreiben (ich scheine da eine andere Hemmschwelle zu haben als andere), aber da ich der einzige Teilnehmer war und damit praktisch 4 h lang meine private Stadt-Tour bekam, hat sich’s doch gelohnt. Game, mein Guide (wie ist die weibliche Form von Guide?!) hat uns in Gemütsruhe ca. 15 km durch verwinkelte Gässchen, über 8-spurige Stadtstraßen, durch Baustellen und über den Fluß geführt und sich dabei von mir Löcher in den Bauch fragen lassen. Über… Weiterlesen

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Khaosan – Chaos

Wer wie ich relativ unvorbereitet nach Thailand fährt, hat von ihr noch nichts gehört, allen anderen ist die Khaosan-Road der Inbegriff des Backpacker-Hotspots in Südostasien. Ja, ihr ursprünglicher Charme hat sich zwischen all den Standard-Touri-Angeboten verloren und die „echten“ Individualreisenden weichen inzwischen auf andere Viertel bzw. gleich anderen Städte aus, trotzdem ist die Khaosan für viele viele Menschen der Ankunfts- bzw Abschieds-Spot ihres Thailand-Aufenthaltes. Entsprechend feucht-fröhlich geht es am Abend hier zu, inkl. Livemusik, den bekannten Essensständen und unzähligen Souvenirhändlern. Dazwischen Tuktuks, Schneider auf der Suche nach Kundschaft, An- und Abreisende mit Gepäck (Minibusse fahren direkt bis hierher), Kinder, Hunde, Wahrsager, Taxifahrer (mit und ohne Fahrzeug) und Schlepper der verschiednenen… Weiterlesen

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Thonburi

Hurrah, ich habe sie gefunden! Eine Gegend, in der Menschen wohnen, wo man an den Straßen entlang und auf die andere Seite laufen kann, wo es normale Läden und Werkstätten und Hinterhöfe und sogar kleine Gärten oder zumindest Topf-Pflanzen gibt. Der Bezirk heißt Thonburi, liegt direkt hinter Wat Arun auf der westlichen Seite des Chao Praya und ist als Siedlungsgebiet älter als Bangkok, das von hier aus besiedelt wurde. In den letzten Jahren entwickelt sich Thonburi allerdings langsamer als Bangkok auf dem gegenüberliegenden Ufer, darum gibt es noch – s.o… Obwohl man auch „drüben“ die kleinen Nebenstraßen findet, hier sind es einfach mehr und sie hängen stärker zusammen. Nicht zuletzt… Weiterlesen

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Wat Arun

Nein, ich habe Euch nicht vergessen, ich komme nur irgendwie mit dem „Sehen und Erleben“ und dann der „Verwertung“ hier im Blog nicht mehr richtig hinterher! Zuerst also ein Nachtrag zu gestern, als ich pünktlich zur Mittagshitze Wat Arun besucht habe, inkl. Besteigung des zentralen großen Prang: Schöner Ort, ganz schlechtes timing! Kein Schatten weit und breit, dafür ein sehr sehr steiler Aufstieg (Stufen ca. Knie hoch – auf dem „flachen“ Stück!). Oben dafür ein toller Ausblick über die Stadt und „Tiefblick“ auf die noch unten Wartenden :-). Auch hier gab es natürlich Buddha-Statuen und Besucherschlangen, beides aber weniger beeindruckend als im Wat Pho: Statt Gold schmücken hier Putz, Holzschnitzereien… Weiterlesen