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Grampians

Nach einem dreitägigen Zwischenstopp in Adelaide geht es los zu meinem Australischen Mini-Roadtrip, zuerst in die Grampians, dann südwärts zur Küste und von dort aus entlang der Great Ocean Road nach Melbourne.
Ich komme irgendwann am späteren Vormittag in Adelaine weg und mache ein paar Kilometer weiter gleich wieder Pause: Die Hoffnung auf Vollkornbrot treibt mich nach Hahndorf, eine deutsche Siedlung, die heute allerdings hauptsächliche eine Art Themenpark ist. Voller Touristen, Souvenirläden, „Beer-Gardens“ – nur Brot gibt’s keines, zumindest keine beißbares…
Also geht’s weiter, und nach ein paar Stunden wird auch das Land weiter. Vorbei die Weinberge und kleinteilige Farmlandschaft, hello Weite – diesmal nicht blau, sondern sandrostrotfarben! Mir geht auf, daß ich ungeplant das lange Osterwochenende erwischt habe – noch ist nicht viel los, aber die Vorbereitungen sind deutlich: Überall stehen Schilder, die zu regelmäßigen Pausen aufrufen, und an einigen Rastplätzen gibt es kostenlosen Kaffe, Tee und Plätzchen.
Die Fahrt dauert unerwartet lange und so komme ich erst am frühen Abend im Eco-YHA in Halls Gap im Grampians-Nationalpark an. Mit meinem geplanten Sonnenuntergangs-Ausguck wird es nichts mehr, also morgen früh los, um das erste Licht zu erwischen! Das frühe Aufstehen lohnt sich dafür – unten noch Morgennebel, darüber schon wieder wunderbar tiefblauer Himmel…
Diesmal klappt nach ein paar schönen kleinen Rundwegen zu Wasserfällen und Schluchten auch das mit dem Sonnenuntergang: Pünktlich 45 Min. vorher komme ich im Tower Hill Reserve bei Port Fairy an. Als erstes klettert mir ein Koala vor die Füße, ein paar Meter weiter grast (?) eine Gruppe Emus – unzählige Vögel singen den Abend ein. Bei meinem  kleinen Spaziergang durch die Seeufer begegne ich einem Wallaby – die Gruppe Kängurus, die später die Emus auf der Wiese ablösen, sind fast schon erwartet…

2 Kommentare

  1. GH

    Wenn man Deinen Blog überblickt, könnte man meinen, bei Deiner Reise würde sich ein Knüller an den
    anderen reihen. Wieder tolle Bilder, wieder Namen, die ich nie gehört habe.
    Wie viel Planung und Vorbereitung mögen in dieser Tour stecken! Aber auch: Wie viel aktuelle
    Organisation!

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