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Blue Mountains

Ein traditionelles Ausflugsziel der Sydneysider sind die Blue Mountains – theoretisch kommt man da auch mit dem Zug oder einem der vielen Tour-Anbieter hin, aber ich wollte gern flexibel sein, hab deshalb einen Mietwagen genommen und mir statt einem 3 Tage Zeit gelassen.
Nach ca. 2,5h Fahrt werde ich an einem der Touristen-Informationszentren sehr nett beraten und gleich auf die erste tolle Tour geschickt: Beim Ort Wentworth Falls den National Pass zu den Wentworth Falls hin und entlang des Overcliff-Undercliff-Trail zurück zum Parkplatz. Insgesamt eine Tour mit spektakulärer Aussicht, zu Beginn zwischen Bäumen hindurch, später offen.
Das Plateau der Blue Mountains ist besiedelt, während die Täler auch heute noch aus relativ unberührtem Urwald bestehen. Es gibt in weiten Teilen keine Siedlungen, Wanderer in diesen Tälern wird empfohlen, einen Peilsender mitzunehmen, den jede Polizeistation kostenlos zur Verfügung stellt. Die Wanderungen gelten als beschwerlich und nicht ohne Risiko: Orientierung im dichten Wald kann schwierig sein und es gibt kein sauberes Trinkwasser. Jedes Jahr verlaufen sich ca. 130 Personen, und jedes Jahr werden ein paar davon nicht mehr gefunden.
Von oben aber ist die Aussicht eindrucksvoll, und die Wanderungen und Aussichtspunkte abwechslungsreich. Am letzten Tag mache ich auch noch eine kleine Tour durch einen Canyon und erlebe so auch mal die tiefen, schmalen, schattigen vertikalen Einschnitte; wieder eine andere Perspektive auf eine verwunschene Welt.

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  1. anne

    Wundervolle, sonnige und weite Ausblicke – der Betrachter deiner Fotos genießt das Ganze natürlich ohne den Schweiß des Anstiegs und der Sorge um z.B. die Bedienungsanleitung des Peilsenders – dafür aber auch ohne den Reiz von Geräusche nund Düften…. eine Ahnung von Freiheit und der Sehnsucht danach im Gepäck.

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