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Beach, Baby!

Hach ja – Großstadt am Strand: Hat was. Ich hab mich ja am Anfang wie immer nach dem Ortswechsel ein bisschen schwer getan mit der neuen Umgebung; nach der Weite in Neuseeland plötzlich wieder Stadt, Menschen, Verkehr, Gebäude.
Und dann: Strand. Blaue Weite, Wellenrhythmus, Wind. Menschen, große und kleine, stehen, schauen, spielen, staunen das Blau an, das große, weite, bewegte Blau, das den Horizont bildet und direkt an die Gebäude und den Verkehr und die Häuser heranschwappt.
Hier ist das Meer nicht so sehr Teil einer Landschaft, wie z.B. im Abel Tasman NP, sondern ein direktes Gegenüber, eine dynamische, lebende Ergänzung der Stadt.
Das überwiegend gute Wetter tut ein übriges, und so scheint es mir, als lebe Sydney hauptsächlich am Wasser: Am Beach, wie in Manly, Bondi oder den anderen Ostküsten-Stränden. Am Hafen, wie in der Innenstadt mit ihren umgebauten Werften. Oder weiter innen, an der Mündung des Parramatta-River, in Balmain, Glebe etc., wo die schnellste Verbindung zur City die Fähre ist.
Segelboote, Fährboote, Wassertaxen, dazwischen die Queen Mary II, ein paar Jollen und ein paar Angler bilden die Kulisse in der Stadt. Hier draussen am Strand gibt es statt dessen ein paar Schwimmer – und Surfer. Viele Surfer. Alle surfen, die Kinder fangen mit kleinen Bodyboards an, und die Alten hören noch lange nicht auf – und machen auf dem Board plötzlich eine ganz elegante Figur, von der sich die ehrgeizigen Jungs was abschauen können!
Und ja, natürlich gibt es sie, die Beachboys und -babes. Und ja, sie sind (meist) blond, sonnengebräunt und durchtrainiert, gut drauf, relaxed etc. Ausserdem gibt es alle anderen, die alten, jungen, Hundefreunde, Familien, Pärchen, Fitness-Jünger, Strandbad-Schwimmer; und alle, alle leben ganz selbstverständlich draussen, am und mit dem Strand und dem Meer.
Hach ja…

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