Archiv des Monats “Januar 2015

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Ab auf die Insel!

Die Landpartie hat mir so gefallen, dass ich spontan beschlossen habe, ein paar Tage Insel-Leben einzuschieben. Ich bin also gerade auf dem Weg nach Ko Kood und werde mich vermutlich erst mal weniger bis gar nicht melden, je nach Wifi-Empfang. Ich berichte dann hinterher, ob es so toll ist, wie die Bilder vermuten lassen!

Betonpfad
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Landpartie auf Bang Krachao

Ein fast perfekter Tag – dabei hat er garnicht perfekt begonnen: Ich habe länger geschlafen als gewollt, die Recherche und Buchungen für Singapur haben länger gedauert als geplant, und die Anfahrt mit Boot und Taxi hat auch über eine Stunde gebraucht. Aber dann: Übersetzen mit dem Longtailboot – und einmal tief durchatmen! Direkt am Fähranleger gibt es den versprochenen Fahrradverleih – 1 Std 50, 1Tag 100 THB. Ich bezahle für einen Tag, lasse meinen Personalausweis als Pfand da und los geht’s, über kleine Teersträßchen zwischen Palmen- und-anderem-Gebüsch durch, mitten auf’s Land. Mitten in Bangkok! Bang Krachao liegt in einer Flußschleife des Chao Praya, südöstlich des neuen Geschäfts- und Bankenviertels. Bis… Weiterlesen

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Bangkok by Bike

Gestern habe ich mich dazu hinreißen lassen, eine geführte Radtour zu machen. Geführt, da der Veranstalter versprach, auch durch „Communities“, d.h. Nachbarschaften zu fahren, in die man allein nie reingehen würde. Das würde ich so nicht unterschreiben (ich scheine da eine andere Hemmschwelle zu haben als andere), aber da ich der einzige Teilnehmer war und damit praktisch 4 h lang meine private Stadt-Tour bekam, hat sich’s doch gelohnt. Game, mein Guide (wie ist die weibliche Form von Guide?!) hat uns in Gemütsruhe ca. 15 km durch verwinkelte Gässchen, über 8-spurige Stadtstraßen, durch Baustellen und über den Fluß geführt und sich dabei von mir Löcher in den Bauch fragen lassen. Über… Weiterlesen

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Khaosan – Chaos

Wer wie ich relativ unvorbereitet nach Thailand fährt, hat von ihr noch nichts gehört, allen anderen ist die Khaosan-Road der Inbegriff des Backpacker-Hotspots in Südostasien. Ja, ihr ursprünglicher Charme hat sich zwischen all den Standard-Touri-Angeboten verloren und die „echten“ Individualreisenden weichen inzwischen auf andere Viertel bzw. gleich anderen Städte aus, trotzdem ist die Khaosan für viele viele Menschen der Ankunfts- bzw Abschieds-Spot ihres Thailand-Aufenthaltes. Entsprechend feucht-fröhlich geht es am Abend hier zu, inkl. Livemusik, den bekannten Essensständen und unzähligen Souvenirhändlern. Dazwischen Tuktuks, Schneider auf der Suche nach Kundschaft, An- und Abreisende mit Gepäck (Minibusse fahren direkt bis hierher), Kinder, Hunde, Wahrsager, Taxifahrer (mit und ohne Fahrzeug) und Schlepper der verschiednenen… Weiterlesen

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Thonburi

Hurrah, ich habe sie gefunden! Eine Gegend, in der Menschen wohnen, wo man an den Straßen entlang und auf die andere Seite laufen kann, wo es normale Läden und Werkstätten und Hinterhöfe und sogar kleine Gärten oder zumindest Topf-Pflanzen gibt. Der Bezirk heißt Thonburi, liegt direkt hinter Wat Arun auf der westlichen Seite des Chao Praya und ist als Siedlungsgebiet älter als Bangkok, das von hier aus besiedelt wurde. In den letzten Jahren entwickelt sich Thonburi allerdings langsamer als Bangkok auf dem gegenüberliegenden Ufer, darum gibt es noch – s.o… Obwohl man auch „drüben“ die kleinen Nebenstraßen findet, hier sind es einfach mehr und sie hängen stärker zusammen. Nicht zuletzt… Weiterlesen

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Wat Arun

Nein, ich habe Euch nicht vergessen, ich komme nur irgendwie mit dem „Sehen und Erleben“ und dann der „Verwertung“ hier im Blog nicht mehr richtig hinterher! Zuerst also ein Nachtrag zu gestern, als ich pünktlich zur Mittagshitze Wat Arun besucht habe, inkl. Besteigung des zentralen großen Prang: Schöner Ort, ganz schlechtes timing! Kein Schatten weit und breit, dafür ein sehr sehr steiler Aufstieg (Stufen ca. Knie hoch – auf dem „flachen“ Stück!). Oben dafür ein toller Ausblick über die Stadt und „Tiefblick“ auf die noch unten Wartenden :-). Auch hier gab es natürlich Buddha-Statuen und Besucherschlangen, beides aber weniger beeindruckend als im Wat Pho: Statt Gold schmücken hier Putz, Holzschnitzereien… Weiterlesen

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Spaziergang im Park

Heute war ich faul.
Die halbe letzte Nacht hatte ich im Internet verdudelt (ja, meine schlechten Gewohnheiten hab ich immer dabei – und Ihr habt die Änderungen sicher schon bemerkt?!), und darum war ich heute nur hier um die Ecke im Lumphini-Park. Eigentlich wollte ich in Ruhe meine weitere Reiseroute austüfteln, statt dessen habe ich mich nach 5 Minuten wie bei der Großwild-Safari auf der Pirsch wiedergefunden: Warane! Plural! und Reiher, irgendwas Raben-Dohlen-Artiges und die allgegenwärtigen wilden Katzen.
Aber die Warane – sehr faszinierend! Wußtet Ihr, daß die auf Bäume klettern? und das ganz schön fix!

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Goldrausch in Tempel und Palast

Nachdem ich gestern meine Zeit in den Tempeln des schnöden Mammon verbracht habe, gab’s heute zum Ausgleich was für Geist, Moral und soziale Ordnung: Wat Pho, eine buddhistische Tempelanlage aus dem 16.Jh liegt direkt südlich des Königspalastes aus dem 18. Jh in Rattanakosin, dem ältesten Teil des heutigen Bangkok am östlichen Flußufer. Dieser erbauliche Plan endete im größten Goldrausch, den ich bisher erleben durfte! Der liegende Buddha glänzt in seiner vollen Länge von 15 m, im Palast sind gleich ganze Gebäude goldbedeckt (oder erscheinen zumindest so). Es funkelt und glitzert und blendet von jedem Dach!                   Buddha und Wachpersonal  lassen sich von den schwitzenden Besuchermassen nicht beeindrucken – der eine aus Gelassenheit,… Weiterlesen

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Markt-Treiben

Gestern war ich hauptsächlich auf Märkten unterwegs, zuerst auf dem Chatuchak-Wochenend-Markt, dann im edlen Silom-Paragon-Einkaufszentrum und von dort aus auf dem Nachtmarkt direkt davor. Noch immer faszinieren mich die Gegensätze – hier Designer-Klamotten von D&G und Jimmy Choo für 1000,-€, dort no-name Hosen und Haushaltsutensilien für 250,- THB. Und während im Edel-Einkaufszentrum gepflegt klimatisierte Ruhe herrscht, pulsiert auf dem Nachtmarkt das Leben. Straßenleben, so wie ich es aus Europa kenne, habe ich noch kaum gefunden, aber das kann an den Gebieten liegen, in denen ich mich bisher bewegt habe – Geschäftsviertel mit überwiegend hohen Solitärbauten ohne echten Kontakt zur Straße. Die Einkaufszentren / Malls wenden sich zum klimatisierten Innenraum und vermeiden Begleiterscheinungen wie Hitze, Bettler, fliegende Händler… Weiterlesen